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Jumper


Jumper

Artikelzusammenfassung

Diverse Jumper, Freigegeben ab 12 Jahren Fantasy

Im Rahmen überdrehter Actionfilme ist Jumper erfreulich unprätentiös und erfrischend unterhaltsam. Ein junger Mann namens David (Hayden Christensen) stellt fest, dass er die Fähigkeit besitzt, sich an jeden Ort, den er sich bildlich vorstellen kann, zu teleportieren (oder dorthin zu "springen"). Nachdem er diese Fähigkeit zum Stehlen benutzt hat und sich damit ein angenehmes Leben macht, steigt er jenem Mädchen hinterher, das er schon in der Schule gut fand (Rachel Bilson, O.C. California). Genau in dem Moment treten ein weiterer "Jumper" (Jamie Bell, Billy Elliot) und eine Gruppe fanatischer "Jumper"-Jäger namens „Paladine“ (angeführt von einem weißhaarigen Samuel L. Jackson) in Davids unbeschwertes Leben. Jumper verliert keine Zeit mit Erklärungen darüber, wie das "Springen" funktioniert und beleuchtet weder die Geschichte noch die Beweggründe der Paladine. Es handelt sich dabei einfach um eine fantastische Geschichte über Macht - unter der halsbrecherischen Regie von Doug Liman (Die Bourne Identität, Mr. & Mrs. Smith, Go! Sex, Drugs &Rave’N’Roll). Es gibt einen kurzen Moment, in dem man glaubt, dass der Film sich auf romantische Pfade bewegen und die Charaktere besser beleuchten will – glücklicherweise ist das der Augenblick, als Jamie Bell auftaucht und der ganze Film auf Vollgas schaltet. Man wünscht sich fast, dass Bell und Christensen die Rollen getauscht hätten: Bell hat eine viel offenere Persönlichkeit, und Christensens eher glatte Attraktivität würde besser zu einem aggressiveren Charakter passen. Dennoch findet man in „Jumper“ Unmengen an Dynamik und knackigen Spezialeffekten, die die an Comics erinnernde Handlung vorantreiben. Eine Reihe bekannter Schauspieler in Gastrollen (so wie Diane Lane und Kristen Stewart, Panic Room) lassen vermuten, dass die Filmemacher damit die Grundlage für Fortsetzungen schaffen wollen. Der Film basiert auf dem von Kritikern gelobten Science-Fiction-Roman von Steven Gould. --Bret Fetzer

Die Meinung des Kunden

naja naja..

die ansätze des films,menschen die sich an andere orte versetzen können,echt klasse.auch,des es eine organisation gibt,die eben das verhindern will.aber der zuschauer wird einfach vor vollendeten tatsachen gestellt.es ist alles so,seit hunderten jahren eben.nur wie haben die paladine das zu zeiten der inquisitation verhindert das es jumper gibt bzw. diese geschafft,zu überleben??unlogisch.unausgegorene umsetzung einr klasse idee,mehr leider nicht.heiß gestrickt eben,auch in der hoffnung das hayden den film rettet(starwars-bonus).leider eben nicht.schade.

Neu auf Rang 3...

...meiner Hitliste der schlechtesten Filme aller Zeiten.

Der Film wirkte auf mich wie ein in die länge gezogener Werbespot.

Die Idee mehr als verschenkt,H.Christensen wird hier mit den anderen Darstellern,samt S.Jackson verheizt.

Hoffentlich nie wieder,passiert den beiden soetwas noch ein mal.

Übrigens,der Film bleibt auch bei bester Ton und Bildqulität,das was er ist:
Einfach nur schlecht.

Sehr viel Potential!

Die bisherigen Rezensionen sagen ja eigentlich schon, dass der Film absolut nicht schlecht ist, man hätte ihn nur um etliches besser machen können/müssen. Es kommt mir etwas so vor, als würde man die Story des Films eher im Schnelldurchlauf und dann auch nur zu 45 % erzählen. Standen die Macher des Films etwa unter solch einem Zeitdruck? Das finde ich persönlich am Film sehr ärgerlich, denn das Potential, dass in dieser Story, in den Effekten und in den Schauspielern steckt, scheint zum Greifen nahe.

So hätte ich sehr gerne mehr über die Geschichte der Jumper und deren Jäger, den Paladine, erfahren bzw. hätte gerne mehrere Jumper und deren Fähigkeit gesehen (die ja irgendwie leicht zu variieren scheint). Der Krieg zwischen diesen beiden Mächten garantiert schnelle und effektreiche Action, die im Film auch teils sehr gut umgesetzt wurde. Leider kam mir auch die Familiengeschichte von David etwas zu kurz, die mit absoluter Sicherheit noch ausbaufähig ist.

Fazit: Eine absolut geniale Idee, die unfertig auf den Markt geworfen wurde. Allerdings machen die Story, die Schauspieler und die Effekte einfach Lust auf mehr und so hoffe ich, dass jemand das ungenutzte Potential dieses Films erkennt und in einer Fortsetzung voll ausnutzt.

Für Teens und Twens

David ist ein Jumper. Er kann sich im Sekundenbruchteil von einem an den anderen Ort teleportieren - überall hin, die Welt steht ihm im wahrsten Sinne des Wortes offen. Klingt spaßig, ist auch eine gute Grundidee für einen Film. Also: Umgesetzt!
In Jumper bieten sich einem Tempo, Action und nette Teleportations-Gimmicks. Eine kleine Romanze und die fast schon obligatorische Geheimorganisation, die dem Helden ans Leder will, dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Und zugegeben, actionreiche Kämpfe einmal rund um den Globus haben einen gewissen Unterhaltungswert. Doch Tempo, Spezialeffekte und wechselnde Örtlichkeiten sind eben leider nicht alles. Zwar langweilt man sich während des Films nicht, doch schafft es die Handlung auch nicht wirklich einen zu fesseln. Zumindest wenn man die Vorliebe zur MTV-Popcorn-Ästhetik und rasendem, leichtem Input hinter sich gebracht hat.

Die Akteure schlagen sich wacker und schaffen es dank O.C.-Vergangenheit und Posterboy-Aussehen das Zielpublikum, dass schätzungsweise zwischen 13 und 25 liegt zu begeistern. Wirklich mit Ruhm bekleckert sich aber niemand.

Zugute kommt dem Film, dass er nicht vorgibt mehr zu sein als er ist. Die Gesetze der Physik werden außer Acht gelassen, man hat Spaß dabei und die Frage nach dem Warum würde nur bremsen.

PLUS: Gelungener Ansatz; unterhaltsam; gute Effekte;

MINUS: Überladenheit die zu Desinteresse führt; altbekannte Schemata in Teenie-kompatiblem Aufzug;

FAZIT: Popcorn-Kino mit Altersobergrenze

Zum Aus-der-Haut-Fahren

Falls wir mit dem Guten beginnen wollen: der Film ist ordentlich produziert. Schauspieler sind nicht schlecht, Regie und Kamera tun ihr Werk (bis auf zwei Einstellungen, die einfach zu absurd sind), es gibt unterhaltsame Aktionen. Dann wird es schon schwieriger, nämlich bei der Geschichte und einer Spannung. Zu Beginn, etwa das erste Drittel, ist der Film noch beides, amüsant wie spannend. Aber dann wird das Motiv - die Fähigkeit eines Menschen, sich in Gedankenschnelle an einen anderen Ort zu begeben - nicht weiter ausgearbeitet, statt dessen schwenkt man auf eine Form neuer Verfolgungsjagd um. Krude wird es beim mitgelieferten Hintergrund für diese Jagd: seit Jahrtausenden jagen Paladine diese Springer, um sie zu töten. Wie sie dies machen, wird auch gleich demonstriert; nur gab es diese Möglichkeit vor Jahrhunderten noch nicht. Ebenso rätselhaft bleiben Paladine und ihre Fähigkeiten als solches. Der Rest des Films besteht aus dem Versuch des Protagonisten, nicht getötet zu werden. Dass er es schafft, ist klar, aber wie die Jagd selbst ist dieses Finale reichlich dünn.

So ist dann auch der Eindruck nach dem Schauen des ganzen Films. Wenig Erklärungen, wenig Tiefe, wenige Akteure. Aus der Fähigkeit der Jumper wird zugunsten einer scheinbaren Dramatik beständig mehr und dabei bleibt die Logik gelegentlich auf der Strecke. Eigentlich schade, denn man hätte mehr daraus machen können, sowohl aus dem Motiv als auch aus der Jagd. Leider ist dieses Ergebnis nun nur ein mittelmäßiger Streifen, den man rasch wieder vergessen kann. Oder man schaut sich den Trailer an und denkt sich ein beliebiges, glückliches Ende.

Die DVD ist wie inzwischen üblich mit den kleinen Extras ausgestattet und ordentlich, mehr aber auch nicht.

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